TOP 1 Vorlage des vom Aufsichtsrat gebilligten Jahresabschlusses und Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lageberichts für die Fresenius SE & Co. KGaA und den Konzern sowie des Berichts des Aufsichtsrats der Fresenius SE & Co. KGaA für das Geschäftsjahr 2025; Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses der Fresenius SE & Co. KGaA für das Geschäftsjahr 2025
Zustimmung
Begründung: Formale Besonderheit der KGaA.
TOP 2 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns
Zustimmung
Begründung: Die Dividende soll von € 1,00 auf € 1,05 erhöht werden. Bei einem ausgewiesenen Ergebnis von € 3,54 entspricht dies einer Ausschüttungsquote von knapp 30%. Auf Basis des Core Geschäftes beträgt die Ausschüttungsquote 37%. Nach der sehr angespannten Lage in den letzten Jahren hat sich die Finanzsituation wieder deutlich verbessert. Auch auf Grund von Verkäufen von FMC Aktien. Die SdK hält die Ausschüttung für angemessen und bevorzugt nach wie vor eine Stärkung der Bilanz bevor eine deutlich höhere Quote ins Auge gefasst werden sollte.
TOP 3 Beschlussfassung über die Entlastung der persönlich haftenden Gesellschafterin für das Geschäftsjahr 2025
Zustimmung
Begründung: Neben der Aufarbeitung des Vamed Desasters (immer noch nicht erfolgt) hat Fresenius wichtige strategische Weichen gestellt, das Stammgeschäft optimiert und zur Skalierung vorbereitet und neue Wachstumsbereiche angestoßen. Allerdings verschiebt sich dadurch das Risikoprofil nach oben, so dass auch höhere Erwartungen damit verbunden sein müssen. Was noch zu beweisen ist.
TOP 4 Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2025
Zustimmung
Begründung: Neben der Aufarbeitung des Vamed Desasters (immer noch nicht komplett erfolgt) hat Fresenius wichtige strategische Weichen gestellt,das Stammgeschäft optimiert und zur Skalierung vorbereitet und neue Wachstumsbereiche angestoßen. Allerdings verschiebt sich dadurch das Risikoprofil nach oben, so dass auch höhere Erwartungen damit verbunden sein müssen. Was noch zu beweisen ist. Die Finanzen sind inzwischen deutlich solider. Insgesamt scheint der AR seinen Kontroll- und Beratungspflichten nachgekommen zu sein.
TOP 5 Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026, des Prüfers des Nachhaltigkeitsberichts für das Geschäftsjahr 2026 sowie des Prüfers für die eventuelle prüferische Durchsicht unterjähriger Finanzinformationen
Zustimmung
Begründung: Grundsätzlich erscheint nichts gegen die Wahl von PWC zu sprechen, obwohl die gesamten Gebühren recht hoch sind. Allerdings ist es eine offene Frage, ob und inwiefern der Wirtschaftsprüfer im Falle Vamed seine Pflichten verletzt hat. Auch hier kann eventuell auf der Hauptversammlung das Abstimmverhalten angepasst werden.
TOP 6 Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungsberichts für das Geschäftsjahr 2025
Zustimmung
Begründung: Der Vergütungsbericht ist relativ klar und verständlich und bewegt sich im Rahmen des von der HV genehmigten Modells.
TOP 7 Beschlussfassung über die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats einschließlich des Vergütungssystems und die Änderung von § 13 und §13e der Satzung
Zustimmung
Begründung: Die ausschließlich fixe Vergütung des AR entspricht den SdK Forderungen. Die Basisvergütung von € 180 Tsd erscheint eher großzügig, entspricht aber trotzdem der Vergütung ähnlich großer und komplexer Unternehmen. Auch durch die Sonderthemen Vamed, strategische Neupositionierung und Finanzierungsfragen ist der Aufwand erheblich gestiegen.
TOP 8 Beschlussfassung über die Aufhebung des bestehenden Genehmigten Kapitals I und Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals I (2026) mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts sowie eine entsprechende Satzungsänderung
Zustimmung
Begründung: Das Vorratskapital soll maximal um weniger als 25% erhöht werden, wobei der Ausschluss des Bezugsrechts für maximal 10% erlaubt werden soll. Auch die kumulierten Erhöhungen richten sich nach der 25% Grenze. Damit gibt aus SdK keine Einwände gegen den Vorratsbeschluss.
TOP 9 Beschlussfassung über die Aufhebung des Bedingten Kapitals I, II und IV sowie über entsprechende Satzungsänderungen
Zustimmung
Begründung: Keine Einwände gegen die Aufhebung des bisherigen Vorratsbeschlusses
TOP 10 Beschlussfassung über die Aufhebung der bestehenden Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen vom 13. Mai 2022 und des zugehörigen Bedingten Kapitals III sowie über die Schaffung einer neuen Ermächtigung zur Ausgabe von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen, zum Ausschluss des Bezugsrechts sowie über die Schaffung eines Bedingten Kapitals und entsprechende Satzungsänderungen
Zustimmung
Begründung: Das Vorratskapital soll maximal um weniger als 25% erhöht werden, wobei der Ausschluss des Bezugsrechts für maximal 10% erlaubt werden soll. Auch die kumulierten Erhöhungen richten sich nach der 25% Grenze. Damit gibt aus SdK keine Einwände gegen den Vorratsbeschluss.
TOP 11 Beschlussfassung über die Aufhebung der durch Beschluss der Haupt-versammlung vom 13. Mai 2022 erteilten Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG und über eine erneute Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG sowie zum Ausschluss des Bezugsrechts
Zustimmung
Begründung: Die formalen Kriterien, wie z.B. max 10% des Grundkapitals, der SdK sind erfüllt. Grundsätzlich steht die SdK einem Rückkauf eher skeptisch gegenüber (außer zur Erfüllung von Mitarbeiter / Vorstandsprogrammen) und bevorzugt die Auszahlung einer höheren Dividende. Zumal auch der empirische Nachweis einer nachhaltigen Kurssteigerung, nach Kenntnis des Sprechers, noch aussteht. Da aktuell der Fokus, nach wie vor auf einer Stärkung der Bilanz liegt und Fresenius sich bisher verantwortungsvoll verhalten hat stimmt die SdK der Ermächtigung zu. Auch um Fresenius eine gewisse höhere Flexibilität zu erlauben.
TOP 12 Beschlussfassung über eine erneute Ermächtigung zum Einsatz von Eigenkapitalderivaten beim Erwerb eigener Aktien mit möglichem Ausschluss eines etwaigen Andienungsrechts
Ablehnung
Begründung: Der Sprecher sieht in dem Einsatz von Derivaten einen gewissen Nachteil für die freien Aktionäre im Hinblick auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Transaktionen. Hinzu kommt, dass Derivate, selbst bei vorsichtiger Konstruktion und kurzer Haltedauer immer ein Restrisiko (z.B. das Counterpart Risiko) haben.
TOP 13 Beschlussfassung über die Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien und die entsprechenden Satzungsänderungen
Zustimmung
Begründung: Erleichtert die direkte Ansprache der Aktionäre und schafft größere Klarheit über die Aktionäre
TOP 14 Beschlussfassung über mehr Flexibilität bei der Nachwahl von Aufsichtsratsmitgliedern und entsprechende Satzungsänderung
Zustimmung
Begründung: Formale Erleichterung des Prozesses.
TOP 15 Beschlussfassung über Änderungen von § 5 Abs. 2 und 3 der Satzung zur Anpassung an § 10 Abs. 6 AktG (elektronische Aktien)
Zustimmung
Begründung: Anpassung an mögliche neue digitale Aktien
Hinweis: Auf der Hauptversammlung kann aus sachlichen Gründen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen von oben genanntem Abstimmungsverhalten abgewichen werden.
Keine Abstimmung erforderlich